{"id":530,"date":"2019-03-27T12:30:09","date_gmt":"2019-03-27T11:30:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.bergl2019.eu\/?page_id=530"},"modified":"2019-04-06T16:00:29","modified_gmt":"2019-04-06T14:00:29","slug":"klein-mariazell","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.bergl2019.eu\/cs\/orte-des-schaffens\/klein-mariazell\/","title":{"rendered":"(Klein-) Mariazell, Basilika bzw. ehem. Benediktinerstift"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"685\" src=\"https:\/\/www.bergl2019.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Kleinmariazell_-_Deckenfresco_5a_Heimsuchung_Mariens-1024x685.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-533\" srcset=\"https:\/\/www.bergl2019.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Kleinmariazell_-_Deckenfresco_5a_Heimsuchung_Mariens-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/www.bergl2019.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Kleinmariazell_-_Deckenfresco_5a_Heimsuchung_Mariens-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.bergl2019.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Kleinmariazell_-_Deckenfresco_5a_Heimsuchung_Mariens-768x514.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption>Deckenfresko \u00a9 Erich Satran<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p> In den 50er Jahren des 18. Jhdts. nahm Abt Jacob Pach die Planungen zu einem gro\u00dfz\u00fcgigen Umbau seiner Stiftskirche in (Klein-) Mariazell in \u00d6sterreich auf. Die nicht mehr den aktuellen Vorstellungen entsprechende Kirche sollte dem barocken Geschmack angepasst werden, sie sollte heller und freundlicher werden. Gro\u00dfe Kuppeln sollten die alten gotischen Gew\u00f6lbe ersetzen, gr\u00f6\u00dfere Fenster mehr Licht ins Innere lassen, gro\u00dffl\u00e4chige Ausmalungen mit Motiven des glorreichen und freudenreichen Rosenkranzes sollten den Gl\u00e4ubigen das vorbildhafte Leben Mariens und die Kindheit Jesu anschaulich vermitteln. Hochaltar und Seitenalt\u00e4re entsprachen auch nicht mehr den Anforderungen, auch sie sollten g\u00e4nzlich durch neue ersetzt werden. M\u00f6glicherweise \u00fcber Vermittlung von Ignaz Mildorfer, den das Kloster bereits f\u00fcr zahlreiche Malereien am Hafnerberg engagiert hatte, stie\u00df der Abt auf den am Beginn seiner Karriere stehenden Johann Wenzel Bergl und beauftragte ihn im Winter 1758 mit der Freskierung der gesamten Kirche und der Anfertigung von vier gro\u00dffl\u00e4chigen Altarbildern. Beides wurde in Rekordzeit fertiggestellt, am 9. November des darauf folgenden Jahres erfolgte mit der feierlichen \u00dcbertragung des Gnadenbildes auf den Hochaltar der Abschluss der Umgestaltung der Stiftskirche.<\/p>\n\n\n\n<p> Bergl schuf in (Klein-) Mariazell in \u00d6sterreich damit nicht nur sein erstes gro\u00dfes, sondern auch sein bedeutendstes geistliches Werk, das durchwegs zu den Hauptwerken der sp\u00e4tbarocken Malerei in \u00d6sterreich gez\u00e4hlt werden kann.   <\/p>\n\n\n\n<p>Aus Anlass des Jubil\u00e4umsjahres sind in Klein-Mariazell zahlreiche Spezialf\u00fchrungen, die Errichtung eines Themenwegs zu Leben und Werk des gro\u00dfen Meisters und verschiedene andere Veranstaltungen geplant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 50er Jahren des 18. Jhdts. nahm Abt Jacob Pach die Planungen zu einem gro\u00dfz\u00fcgigen Umbau seiner Stiftskirche in (Klein-) Mariazell in \u00d6sterreich auf. 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